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Der Jahresbericht der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V.


Das Jahr 2016 war das Jahr der Gesundheitsgesetze: Auf Bundesebene wurden zwei Gesetze - das Präventions- und das Versorgungsstärkungs-gesetz - verabschiedet, die wir als zukunftsweisend betrachten. Auf Landesebene wurde mit der Verabschiedung des Bayerischen Krebsre-gistergesetzes der Grundstein für eine umfassende klinische Krebsregis-trierung in Bayern gelegt. Dies gilt auch für die Zusammenführung dieser Daten auf Bundesebene mit entsprechender Möglichkeit zur Forschung und Auswertung. Die Vergangenheit zeigte, dass aus den Datensätzen der Krebsregister wertvolle Erkenntnisse für die Versorgung von Krebspatienten gewonnen werden können. Die Bayerische Krebsgesellschaft wurde vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zuvor in die Anhörung einge-bunden. Wir sind zuversichtlich, dass hier langfristig ein hoher Mehrwert für krebskranke Menschen geschaffen wird.

Das 2016 verabschiedete Präventionsgesetz geht aus unserer Sicht in
die richtige Richtung: Prävention soll in den jeweiligen Lebenswelten der Menschen erfolgen, d.h. auf die jeweilige Zielgruppe bezogen. Dafür müssen die Krankenkassen jährlich sieben Euro pro Versicherten zur Verfügung stellen. Diesen Ansatz erachten wir als wichtig und werden prüfen, ob wir über dieses Gesetz u. a. für Präventionsprojekte an Kindertagesstätten oder Schulen von den Krankenkassen eine Förderung erhalten können.

Auf der finanziellen Seite verzeichneten wir zum Teil positive Entwicklungen. So konnten die Krebsberatungsstellen Ingolstadt und Kempten aus der Förderung der Deutschen Krebshilfe e.V. für das Jahr 2017 im verminderten Umfang in die OBA-Förderung bis 2019 überführt werden. Wir müssen vorerst keinen Standort schließen! Viel Lobbyarbeit in den Regionen und Bezirken war dafür nötig. Die Besuche bei den Bezirkstagspräsidenten von Oberbayern, Josef Mederer, und Schwaben, Jürgen Reichert, haben sich jedoch sehr ausgezahlt! Auch die AOK wird unsere Krebsberatung in Ingolstadt, Kempten und Hof bis auf Weiteres im Rahmen eines IV-Vertrags weiter fördern. Interessante Tendenzen ergaben sich mit zwei regionalen Treuhandstiftungen, die wir im Raum Augsburg und Dachau unter dem Dach der Sparkassen gegründet hatten. Die Sparkassen erweisen sich als agile und interessierte Partner, um unsere Anliegen in der Region zu verbreiten.
Dennoch reichen diese Entwicklungen längerfristig nicht aus, um eine finanziell gesicherte Versorgungsstruktur dort zu schaffen. Daher bleibt die bundesweite gesetzliche Regelung zur Finanzierung unserer Krebsberatungsstellen das Gebot der Stunde.

Den gesamten aktuellen Jahresbericht können Sie hier als PDF-Datei abrufen und kostenlos online bestellen.

 

 

 

 

Jahresbericht 2016

Jahresbericht 2016 (PDF)

 

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Jahresberichte der Vorjahre:

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