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Neues von den Selbsthilfegruppen

     
 
 

19. April 2017 - www.nordbayern.de

Brustkrebs: Mit viel Mut gegen eine schlimme Diagnose
Seit zehn Jahren gibt es in Fürth eine zweite Selbsthilfegruppe

FÜRTH - Aus eins mach zwei: So geschehen vor zehn Jahren, als neben einer abends tagenden Selbsthilfegruppe für an Brustkrebs Erkrankte eine weitere entstand, und zwar am Nachmittag. Die Initiatorin dieses zusätzlichen Treffs war Silvia Fuess. Sie leitet diese Gruppe noch heute. Deren Jubiläum feierte sie nun gemeinsam mit vielen Weggefährtinnen.

"Die Angst hat mich in die Selbsthilfegruppe getrieben", sagte Silvia Fuess während ihrer Ansprache. Vor lauter Panik habe sie sich nach der erschütternden Diagnose "wie aus der Welt genommen" gefühlt. "Ich war nicht mehr da, wo ich vorher war", sagte sie. In der Selbsthilfegruppe habe sie dann viel Zuspruch erfahren. Sie habe dort ihre Sorgen und Nöte teilen können. Außerdem sei ihr gezeigt worden, dass das Leben trotz Brustkrebs weitergehe und niemand mit seinem Schicksal allein sei.

Zwar sei die Krankheit immer wieder ein Thema in den Gruppen, aber sie dominiere nicht alles. Weil das Leben im Mittelpunkt stehe, betonte Fuess. "Wir wollen nicht einfach nur überleben, sondern das Leben in vollen Zügen genießen", sagte sie. Und dabei seien die monatlichen Treffen eine große Hilfe, da sie Halt geben.

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23. März 2017 - www.sueddeutsche.de

Freundinnen auf Leben und Tod
Von Gregor Schiegl, Karlsfeld

Seit zehn Jahren gibt es in Karlsfeld eine Selbsthilfegruppe für Krebskranke. In der Runde informieren sich die Mitglieder über Therapien, sie spenden Trost, begleiten einander und besuchen sich. Und es wird auch gelacht. Über eine ganz besondere Schicksalsgemeinschaft

Ein Knoten in der Brust. Anita Miklosch merkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Noch am selben Tag ließ sie sich von ihrer Frauenärztin untersuchen. Das Ultraschallbild brachte keinen eindeutigen Befund, eine Gewebeentnahme sollte Klarheit bringen. Dann begann das Warten. "Da verzweifelt man", sagt die Röhrmooserin. Als aus dem schrecklichen Verdacht Gewissheit wurde, war sie völlig überfordert. Krebs. "Erst habe ich es verdrängt", sagt Miklosch, aber wie will man eine Krankheit verdrängen, die alles in Frage stellt? Wie kann man den Tatsachen ins Auge sehen, ohne den Mut zu verlieren? Ohne ins Bodenlose zu fallen?

Die Krebsselbsthilfegruppe Karlsfeld hat sie aufgefangen und gibt ihr seit zwei Jahren Halt. Jeden zweiten Mittwoch im Monat treffen sich zehn bis zwölf Mitglieder bei Kaffee und Kuchen im evangelischen Gemeindehaus. "Wir tauschen uns aus: Was passiert bei der Chemo?", erzählt die Leiterin der Gruppe, Maria Hiechinger. "Alle sind per du, man fühlt miteinander, man besucht sich, begleitet andere. Und wir trösten die Leute, die voller Angst zu uns kommen." Die Krankheit kann sehr einsam machen. Gesunde Menschen halten sich das Thema lieber vom Leib oder sie kommen mit Ratschlägen für Tee. Als wäre Krebs nur eine schlimme Erkältung.

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13. Februar 2017 - www.wochenblatt.de

Von wegen Vorsorge-Muffel
Männergesundheitstag im Klinikum Landshut war ein voller Erfolg

Landshut, 11. Februar 2017. Rund 600 Besucher kamen am Samstag zum großen Männergesundheitstag – und stellten damit unter Beweis, dass nicht alle Männer Vorsorge-Muffel sind. Das Klinikum Landshut hatte den Aktionstag zusammen mit der Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe der Bayerischen Krebsgesellschaft organisiert.

Der Männergesundheitstag startete am Samstag mit einem spanischen Sprichwort: "Der Mann, der zu beschäftigt ist, sich um seine Gesundheit zu kümmern, ist wie ein Handwerker, der keine Zeit hat, seine Werkzeuge zu pflegen." So begrüßte Oberbürgermeister Alexander Putz die Besucher in der Glasdachhalle des Klinikums. Nicht nur sechs Experten-Vorträge lockten die überwiegend männlichen Besucher an. Auch an insgesamt 13 Aktionsständen konnte man sich informieren, außerdem gab es ein Wochenende mit dem Porsche 911 zu gewinnen.

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14. September 2016 - www.augsburger-allgemeine.de

5-jähriges Jubiläum der Kontaktstelle der Selbsthilfegruppe für Krebsnachsorge Aichach-Friedberg

70000 Menschen erkranken in Bayern jedes Jahr an Krebs, deutschlandweit
sind es über 450000. In Zeiten des "aufgeklärten Patienten" kommt der
Selbsthilfe eine immer größere Rolle zu. Deshalb erhielt die Selbsthilfegruppe
für Krebsnachsorge Aichach-Friedberg für fünf Jahre einen eigenen kleinen
Raum in der Friedberger Sozialstation. Das hat sich offensichtlich gelohnt,
wie bei der Feier zum Jubiläum herauskam.

Das rührige Team um Elisabeth Eggers,Renate Gänsdorfer und Brigitte Knoll
hat einiges auf die Beine gestellt. Am besucherstärksten ist der Gruppenabend
jeden zweiten Mittwoch im Monat, bei dem Experten zu Themen wie Schul-
medizin, Naturheilkunde, Ernährung, psychotherapeutischer Unterstützung
usw. referieren. Aber auch Beratungsgespräche im geschützten Rahmen
werden gut angenommen.

Neben Mitgliedern kamen zur Jubiläumsfeier der Aichacher Bürgermeister
Klaus Habermann sowie Markus Besseler, Geschäftsführer der Bayerischen
Krebsgesellschaft. Letzterer hob die Bedeutung von Aktionen nach dem
Prinzip "von Betroffenen für Betroffene" im Moment einer existenziellen
Bedrohung hervor und prognostizierte: "Die Zahlen der Betroffenen werden
steigen", einerseits wegen zum Glück verbesserter Vorsorge, andererseits,
weil Menschen immer älter werden und der Risikofaktor mit dem Alter steigt.

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Foto: BKG

Foto: v. l. n. r. Aichacher Bürgermeister Klaus Habermann, Markus Besseler (Bayerische Krebsgesellschaft), Elisabeth Eggers, Renate Gänsdorfer und Brigitte Knoll von der Selbsthilfegruppe.

 
 
 

12. September 2016 - www.ovb-online.de

CDU-Politiker Wolfgang Bosbach begeistert bei Rosenheimer Selbsthilfegruppe

Tiefe Einblicke in seine persönliche Krankheitsgeschichte gab CDU-Politiker Wolfgang Bosbach bei der Selbsthilfegruppe Prostatakrebs in Rosenheim. Der unheilbar an Krebs erkrankte Bundestagsabgeordnete aus Bergisch Gladbach begeisterte bei der monatlichen Gruppenstunde im Happinger Bürgerhaus.

Rosenheim – "Wer nicht fragt, bekommt keine Antwort", dachte sich Anfang
des Jahres Detlef Schader von der Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Rosenheim und schrieb eine Mail nach Bergisch Gladbach. Der Empfänger seines Schreibens war der CDU-Politiker und Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach, den er zu einem Vortrag in den Bürgertreff Happing einlud. Er bekam eine Antwort –
und zwar eine Zusage. Glücklicherweise hatte der 64-jährige Politiker am
gleichen Tag einen Termin in der Gegend und so erfüllte er der Rosenheimer Selbsthilfegruppe einen Herzenswunsch. Neben zahlreichen Vertretern von Selbsthilfegruppen Prostatakrebs aus ganz Bayern freuten sich auch Bürgermeister Anton Heindl, Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner und Markus Besseler von der Bayerischen Krebsgesellschaft auf einen interessanten Nachmittag.

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Foto: Petra Lezius-Pratsch

Foto: Petra Lezius-Pratsch
Markus Besseler (Bayerische Krebsgesellschaft), Roland Lippmann, Gründer der Selbsthilfegruppe, Wolfgang Bosbach,Bürgermeister Anton Heindl, Detlef Schader und Joachim Müller von der Selbsthilfegruppe.

 
 
 

14. März 2016 - www.main-echo.de

Es gibt ein Leben nach dem Krebs
Gemündener Krebs-Selbsthilfegruppe feiert ihr 30-jähriges Bestehen

Gemünden, 11. März 2016. "Was, in Gemünden gibt's eine Krebs-Selbsthilfe-Gruppe?" Diese Frage hat die Leiterin Christine Füller schon oft gehört. Dabei besteht die Gruppe für Erkrankte und Angehörige aus dem ganzen Kreis bereits seit 30 Jahren. Diese runde Zahl feierten die Mitglieder mit benachbarten Selbsthilfegruppen und Gastrednern am Freitag im Kolpingheim.

Im Dezember 1985 wurde die Gemündener Selbsthilfegruppe in die Bayerische Krebsgesellschaft aufgenommen. Anfangs hatte sich die Gruppe in Gaststätten getroffen, was sich als keine gute Lösung herausstellte.
Der damalige Gemündener Pfarrer Josef Ryba stellte daraufhin das Kolpinghaus zur Verfügung. Dort trifft sich die Gruppe seit Januar 1986 an jedem zweiten Mittwoch im Monat um 14 Uhr. Die Mitgliederzahl schwankt. Es waren schon einmal 40, derzeit sind es rund 20.

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01. Februar 2016

Ehemalige Selbsthilfegruppenleiterin bekommt Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen

"Ursel Rothammer ist eine Frau, die sich seit über 30 Jahren ehrenamtlich für kranke Menschen einsetzt. Dieses Engagement ist beispielgebend und verdient unser aller Respekt". Mit diesen bewegenden Worten erhielt die langjährige Selbsthilfegruppenleiterin Ursula Rothammer aus den Händen von Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr Anfang Februar 2016 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für besonderes Engagement im Ehrenamt.

Frau Rothammer lies es sich in ihren Dankesworten nicht nehmen, allen Betroffenen, die ihrer Gruppe die Treue gehalten haben, zu danken. Ebenso würdigte sie die Unterstützung der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V., die für ihre Gruppenarbeit unerlässlich war.

Mit ihr freuten sich ihre Tochter Beate und die Nachfolgerin in der Gruppenleitung Margot Daschner über die hohe Auszeichnung. 30 Jahre lang leitete Ursula Rothammer die Gruppe und übergab 2013 die Leitung an Margot Daschner.

 

 

 

Verdienstmedaille für Selbsthilfegrupenleiterin Frau Rothammer

Foto: Ursula Rothammer, Leiterin der Krebs-Selbsthilfegruppe Straubing 1

 
 
 

15. Dezember 2015 - www.nachrichten-muenchen.de

Kassen fördern Münchner Selbsthilfeprojekte
DAK-Gesundheit: "Runder Tisch" koordiniert Unterstützung der Krankenkassen in der Landeshauptstadt

München, 16. Dezember 2015. Münchner Selbsthilfeprojekte werden von den gesetzlichen Kassen jedes Jahr mit rund 450.000.- Euro unterstützt. Die DAK-Gesundheit verbindet damit mehr als eine gesetzliche Aufgabe. Am sogenannten "Runden Tisch" werden die Förderungen für die Münchner Gruppen koordiniert. In diesem Jahr konnten wieder mehr als 350 Projekte gemeinschaftlich unterstützt werden.

Nach einer aktuellen Studie sehen 90 Prozent der Deutschen die Selbsthilfegruppen als sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Behandlung. "Zum Gesundwerden und Gesundbleiben ist der Erfahrungsaustausch untereinander sehr wichtig", sagt Günter Köll, Chef der DAK-Gesundheit in München. "Für uns ist die Förderung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe mehr als nur eine gesetzliche Aufgabe." Gerade für Betroffene mit seltenen oder sehr langen Erkrankungen sei es schwierig, verständnisvolle Gesprächspartner außerhalb der Familie zu finden. Wertvolle Arbeit leisten hier die Leiter der Selbsthilfegruppen. Die Bayerische Krebsgesellschaft organisiert beispielsweise für ihre Leiter eine Supervision, damit sie diese Aufgabe über einen längeren Zeitraum selbst verkraften können. Die DAK-Gesundheit beteiligt sich hier bayernweit mit mehreren tausend Euro.

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November 2015

Neue Selbsthilfegruppe in Bayreuth - Die SHG "LebensLäufer" stellt sich vor

Wir sind eine gemischte Gruppe von betroffenen Menschen.
Der "harte Kern" hat sich 2014 beim Projekt "Dem Leben entgegenlaufen……" kennengelernt, sich nach Abschluss des Projekts öfter getroffen und dann beschlossen, sich für neue interessierte Menschen zu öffnen. Daraufhin gründete sich im November 2015 die SHG "LebensLäufer".

Wir treffen uns 4x jährlich und gestalten im Sommer einen abwechslungsreichen Wandertag. Spontane Vorschläge für Vortrags-, Themen- und Freizeitgestaltung werden gerne umgesetzt.

Entsprechend unserem Motto "dem Leben entgegenlaufen" wollen wir gemeinsam mit Freude im Leben unterwegs sein, getragen von Vertrauen, Respekt und Einfühlungsvermögen. Wir schätzen einander in unserer Vielfalt und schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre. Wir suchen nach individuellen Kraftquellen und machen uns unsere Stärken bewusst. Wir erfreuen uns zusammen an der fortschreitenden Genesung und stützen einander, wenn es gerade mal nicht so gut läuft. Die Krankheit im Auge behalten und mit Freude, Mut und Hoffnung dem Leben zuversichtlich begegnen, das sind wir – wir die LebensLäufer.

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SHG Lebensläufer Bayreuth

Bild: Susanne Seilkopf

 
 
 

22. November 2015 - www.mittelbayerische.de

Krebskranke helfen sich gegenseitig
Am 1. Dezember startet in Hemau eine neue Selbsthilfegruppe "Leben mit Krebs". Betroffene können ihre Sorgen teilen.

Hemau. "Krebs" ist eine Diagnose, die den Erkrankten erst mal den Boden unter den Füßen wegzieht. Eine Diagnose, die eine lange Behandlungszeit zur Folge hat – und damit Perioden der Einsamkeit, Unsicherheit, Isolation. Denn mit wem sollen Kranke über ihre Ängste reden? Wer versteht die Verzweiflung, die Endzeitstimmung: "Ich kauf mir keine neuen Sommersandalen – die brauch ich vielleicht gar nicht mehr!" Wie gut tut in dieser Situation das Gespräch mit einem Menschen, der die gleichen Erfahrungen gemacht hat, mit den gleichen Problemen und Ängsten lebt.

Freilich gibt es die Bayerische Krebsgesellschaft und viele Selbsthilfegruppen. Doch die sind alle in den größeren Städten angesiedelt – auch in Regensburg. Aber auf dem flachen Land, etwa im westlichen Landkreis, suchen Betroffene bisher vergeblich nach einem Treff für Menschen, die das "Leben mit Krebs" meistern müssen und wollen. Genau das soll sich jetzt ändern – konkret ab 1. Dezember. Da findet das erste Treffen der "Selbsthilfegruppe: Leben mit Krebs" im Runden Haus, Gewerbering Ost 5b, in Hemau statt. An jedem ersten Dienstag im Monat kommt dort künftig von 10 bis 11.30 Uhr eine Gruppe von Menschen zusammen, die mit der Diagnose Krebs leben und umgehen muss und will. Betroffene und Angehörige sind zu den kostenlosen Treffen eingeladen und willkommen.

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14. November 2015

Unter dem Motto: Selbsthilfe (k)ein Kaffeekränzchen feiert die Günzburger Selbsthilfegruppe für Frauen bei Krebs ihr 5-jähriges Bestehen

Seit 5 Jahren helfen sich betroffene Frauen und sind füreinander da, um zurück ins Leben zu gehen, einen Ausgleich zu schaffen, um zu erkennen, dass es mehr gibt als nur die Diagnose Krebs.

Bei unseren Treffen steht die Selbsthilfe im Vordergrund. Es soll das professionelle Gesundheits- und Sozialsystem ergänzen. Durch die Teilnahme an den Treffen sollen die Betroffenen und ggf. Angehörigen ermutigt werden, selbst aktiv etwas für sich und ihre Gesundheit zu tun. Ziel der Selbsthilfe ist es, zu lernen, mit Krankheiten sowie schwierigen Krisen und Lebenssituationen besser umzugehen und damit die eigene Lebensqualität zu verbessern, sagt Irmgard Neisius, Leiterin der Selbsthilfegruppe.

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19. Oktober 2015 - augsburger-allgemeine.de

30 jähriges Bestehen der Selbsthilfegruppe Friedberg-Aichach

Die Krebsselbsthilfegruppe Friedberg-Aichach feiert in diesem Jahr ihr 30 jähriges Bestehen. Das ist ein Grund zur Freude und Dankbarkeit, zeigt es doch, wie fruchtbar das Wirken der Gruppe über all die Jahre ist. Im Oktober 1985 gründete sich die Gruppe unter der damaligen Leitung von Herrn Rudi G. Oertel. Nachdem es bereits vergleichbare Selbsthilfegruppen andernorts gab, sah man auch in Friedberg-Aichach die Notwendigkeit, eine Selbsthilfegruppe "von Betroffenen für Betroffene" ins Leben zu rufen. Aus heutiger Sicht war das eine gute und richtungsweisende Entscheidung, da über all die Jahre viele Menschen mit Krebs hier Hilfe und Unterstützung aus erster Hand erfahren durften.

Die Selbsthilfegruppe Friedberg-Aichach organisiert sich seit Beginn ihres Bestehens unter dem Dach der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V., wo sie gemeinsam mit vielen anderen Krebsselbsthilfegruppen an Fortbildungen, Seminaren und Supervisionen mit großem Erfolg teilnimmt. Neben der Gruppe wurde gleichfalls ein Sorgentelefon eingerichtet, das seit vielen Jahren von Betroffenen dankbar genutzt wird. Der Leitung der Gruppe, Frau Elisabeth Eggers und ihrem Team, Frau Renate Gänsdorfer und Frau Brigitte Knoll gebührt großer Dank und unsere Anerkennung für ihr erfolgreiches Wirken. Das 30 jährige Jubiläum ist ein willkommener Anlass das Wirken der Gruppe, das über Friedberg-Aichach hinaus weite Kreise gezogen hat, zu würdigen und allen Beteiligten unsere Wertschätzung für die verantwortliche Aufgabe auszusprechen. Gemäß dem Motto "Niemand ist allein, gemeinsam schaffen wir es"  ist hier großartiges entstanden.

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30 Jahre SHG Aichach-Friedberg

(v.l.n.r.) Peter Tomaschko (CSU Landtagsabgeordneter), Elisabeth Eggers (Leiterin der SHG), Renate Gänsdorfer (stv. Leiterin der SHG), Waltraud Kohl-Orlowski (KBS Augsburg), Hermann Langer (CSU-Stadtrat Aichach)und Markus Besseler, Geschäftsführer Bayerische Krebsgesellschaft e.V.

 
 
 

06. Oktober 2015

Deggendorfer Krebs-Selbsthilfegruppe feiert 35-jähriges Bestehen

Mit einem wunderschön gestalteten Gottesdienst der Selbsthilfegruppen Deggendorf 1 und 2 sowie Hengersberg feierte die Selbsthilfegruppe Deggendorf 1 am 6. Oktober 2015 ihr 35-jähriges Bestehen. Beim anschließenden Empfang gratulierte Claudia Zimmermann von der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. den beiden Gruppenverantwortlichen Rosemarie Wunderlich und Erika Steininger zu ihrem ehrenamtlichen Engagement.  

 

 

 

35 Jahre SHG Deggendorf 1, Bild SHG Schwandorf

Von links nach rechts: Rosemarie Wunderlich, Claudia Zimmermann (BKG München), Erika Steininger

 
 
 

21. Juli 2015 - www.wochenblatt.de

Gemeinsam gegen den Krebs: Schwandorfer Selbsthilfegruppe feiert 30-Jähriges

"Zuhören. Begleiten. Helfen." Dieses Motto der Bayerischen Krebsgesellschaft erfüllt die Selbsthilfegruppe Schwandorf seit nunmehr 30 Jahren in Schwandorf und Umgebung mit Leben. Vor wenigen Tagen feierte die Gruppe ihr 30-jähriges Bestehen.

Zum Jubiläum im Evangelischen Pfarrheim in Schwandorf waren neben Oberbürgermeister Andreas Feller auch Claudia Zimmermann von der Bayerischen Krebsgesellschaft, die Leiterin der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Karin Grabe und Vertreter befreundeter Selbsthilfegruppen aus Amberg, Burglengenfeld, Regensburg und Straubing gekommen.

Die Leiterin der Schwandorfer Gruppe, Angela Krüger, erinnerte an die Anfänge: Am 7. Juli 1985 fand das erste Treffen statt – damals unter der Leitung von Josefa Süß, die diese Gruppe über 15 Jahre lang leitete. Bereits damals an ihrer Seite: Elisabeth Göldner, die auch heute noch als stellvertretende Leiterin der SHG aktiv ist. 1997 erkrankte auch Angela Krüger an Krebs. Als sie von der Gruppe erfuhr, besuchte sie regelmäßig die Treffen und durfte erfahren, wie heilsam es ist, mit Gleichgesinnten über diese Krankheit zu sprechen. Anfang 2001 hat sie dann schließlich die Gruppenleitung von Josefa Süß übernommen.

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30 Jahre SHG Schwandorf, Bild SHG Schwandorf

Von links nach rechts: Claudia Zimmermann (BKG München) Karin Grabe (KBS Regensburg), Angela Krüger (Leiterin der SHG SAD, Elisabeth Göldner, (stv. Leiterin der SHG SAD) und Andreas Feller, (OB der Stadt Schwandorf).

 
 
 

16. Juli 2015 - www.sw-anzeiger.de

Dorothea Traub wird geehrt - 35 Jahre Engagement

Schweinfurt (ot). Dorothea Traub hat die Selbsthilfegruppe in Schweinfurt vor sage und schreibe 35 Jahren gegründet. Schon damals hat sie erkannt, wie wichtig es ist, nach der Diagnose Krebs sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und in Eigeninitiative dem eigenem Körper und der Seele Gutes zu tun. Seitdem führt sie eine stabile Gruppe für die gesamte Region. Auch aufgrund ihres beruflichen Hintergrundes kann man mit Fug und Recht behaupten, dass Frau Traub eine Institution und Referenzadresse für Krebs in der Region ist. Sie ist bekannt für ihr Engagement, ihre Tatkraft und ihr Organisationstalent. Das Motto, das sie in der Gruppe nun schon seit Jahrzehnten pflegt, lautet "Mut machen". So schaffte sie es auch in den vergangenen Jahrzehnten so manches Mal Unmögliches möglich zu machen.

Frau Traub ist sehr aufgeschlossen und interessiert an allen Angeboten, die Krebspatientinnen und -patienten gut tun könnten. So ist ihr Jahresprogramm abwechslungsreich, vielfältig und kreativ. Neben Tipps und Informationen kommt auch die Seele nicht zu kurz. Besonders liegt ihr auch eine schöne und gemütliche Atmosphäre bei den Gruppentreffen am Herzen. Darüber hinaus hat Frau Traub viele Aktivitäten außerhalb des Gruppentreffens initiiert, wie z. B. Besuchs- und Fahrdienste. Frau Traub ist ein zuverlässiges Mitglied des Schweinfurter Netzwerkes für Krebspatienten. Sie pflegt guten Kontakt zur ambulanten Krebsberatungsstelle am Leopoldina Krankenhaus und ist immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wird - und das ist oftmals der Fall.

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14. Mai 2015 - www.np-coburg.de

Die Selbsthilfegruppe "Balance" gehört seit fünf Jahren der bayerischen Krebsgesellschaft an. Man widmet sich den verschiedenen Aspekten der Krankheit, aber noch viel mehr denen des Lebens.

Von Gerda Völk

Bad Staffelstein - "Die Gruppe ist so etwas wie ein Leuchtturm, ein Ort, zu dem die Menschen mit ihren Fragen und Ängsten kommen können", erklärt Karin Schulz von der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Bayreuth der bayerischen Krebsgesellschaft. Vor sieben Jahren haben Martina Kneipp und Elisabeth Espach die Selbsthilfegruppe Balance gegründet. Zwei Jahre später hat sich die Gruppe der bayerischen Krebsgesellschaft angeschlossen. Am Montagabend wurde das fünfjährige Bestehen im Evangelischen Gemeindehaus zu einen besonderen Erlebnis, das mit seinem vielseitigen Programm und einem unterhaltsamen Rückblick viel Freude bereitete.

Fünf Jahre Zugehörigkeit zur bayerischen Krebsgesellschaft bedeute für die Gruppenmitglieder vor allem eines: "Wir haben den Krebs fünf Jahre und länger überlebt", hob Mitbegründerin Elisabeth Espach hervor. Insofern werde auch das Leben gefeiert. Eine Hoffnung, die die Selbsthilfegruppe auch in anderen von der Krankheit Betroffenen wecken will. Das Besondere an der Gruppe sei ihr Zusammenhalt über sämtliche Grenzen hinweg. Durch ein abwechslungsreiches Jahresprogramm werde den verschiedenen Aspekten der Erkrankung und vor allen der weiteren Gesundung Rechnung getragen. Dazu zählte Espach die Medizin, die Ernährung, den Sport und die Selbstheilungskräfte an.

In den Selbsthilfegruppen der bayerischen Krebsgesellschaft gehe es vor allem darum, gemeinsam dem Leben entgegenzugehen und mit der Krankheit zu leben, wobei Leben ganz groß geschrieben, betonte auch Karin Schulz. Gleichzeitig gratulierte Schulz der Gruppe zur ihrer Leiterin Elisabeth Espach, die mit viel Engagement, guten Ideen, kreativen Angeboten, mit viel Liebe und Herzblut, Geduld und Einfühlsamkeit die Gruppe leitet und dafür sorgt, dass dabei die notwendige Balance nicht aus den Augen verloren wird.

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25. April 2015

30 Jahrfeier der Selbsthilfegruppe Dachau

Die Selbsthilfegruppe Dachau, unter Leitung von Frau Waltraud Hofner und Frau Wilma Wagenhäuser, blickt auf ihr 30 jähriges Bestehen zurück. Die Selbsthilfegruppe wurde 1985 von Frau Anni Hick ins Leben gerufen. Frau Hick hat sich in besonderer Weise für das Wohlergehen der Gruppenmitglieder eingesetzt. Nach ihrem Ausscheiden wurde das Engagement von Frau Hofner und Frau Wagenhäuser weiter fortgesetzt.

Die Gruppe trifft sich einmal im Monat im Caritas Zentrum Dachau und gleichfalls finden Besuche von Betroffenen im HELIOS-Amper Klinikum Dachau statt. Die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. freut sich über den Einsatz der Gruppe und das gute Miteinander. Sie gratuliert allen Beteiligten, insbesondere der Leitung zum 30 jährigen Bestehen.

 

 

 

30 Jahre SHG Dachau, Bild Waldtraud Hofner

Von links nach rechts: Herr Berger, Volksbank Dachau; Herr Hartmann, Oberbürgermeister Dachau; Frau Hofner und Frau Wagenhäuser von der SHG Dachau, Frau Herb Sparkasse Dachau und Markus Besseler, Geschäftsführer Bayerische Krebsgesellschaft e.V. Foto: Waldtraud Hofner

 
 
 

04. Februar 2015 - www.pressebox.de

Unterstützung im Kampf gegen Lungenkrebs
Neue Selbsthilfegruppe für Patienten und Angehörige in München

Gauting - Eine neue Selbsthilfegruppe in München gibt Patienten mit Lungenkrebs und deren Angehörigen ab sofort Halt und Unterstützung. Partner der Initiative "Gemeinsam wird es leichter" sind das Lungentumorzentrum München der Asklepios Fachkliniken Gauting und des Klinikums der LMU, das Lungenzentrum Bogenhausen und die Bayerische Krebsgesellschaft e.V.

Lungenkrebs ist eine der häufigsten Tumorerkrankungen deutschlandweit, zudem ist er die Krebsart an der die meisten Männer sterben. Dennoch spielt er in der öffentlichen Wahrnehmung eine eher untergeordnete Rolle. "Viele Betroffene vermeiden es, über ihre Krankheit zu sprechen", erklärt Dr. Ortrud Karg, Pneumologin und Mitinitiatoren der Selbsthilfegruppe. Dahinter stecke oft die Angst vor dem Vorwurf, selbst schuld an ihrer Krankheit zu sein. Menschen mit einem Bronchialkarzinom fühlten sich deshalb oft diskriminiert und allein gelassen. "Wir bieten den Patienten sowie ihren Angehörigen die Möglichkeit, sich auszutauschen", so Dr. Karg weiter.

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09. Januar 2015 - www.bundespraesident.de

Neujahrsempfang des Bundespräsidenten

Bundespräsident Joachim Gauck hat am 9. Januar 2015 zum Neujahrsempfang ins Schloss Bellevue eingeladen. Neben Repräsentanten des öffentlichen Lebens sind rund 60 Bürgerinnen und Bürger aus allen Bundesländern eingeladen, die sich um das Gemeinwohl besonders verdient gemacht haben. Mit der Einladung danken der Bundespräsident und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt den Gästen für ihr Engagement.

Berta Maria Aubele aus Garmisch-Patenkirchen zählt zu den Bürgerinnen und Bürger die geehrt wurden.
Sie war 1987 Mitinitiatorin der Selbsthilfegruppe der Bayerischen Krebsgesellschaft e. V. in Garmisch-Partenkirchen. Sie wird als Person mit viel Herz, Mut, Verstand und Ideenreichtum geschätzt.

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